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Berufliche Orientierung in der ADR
Seit dem 04.07.2013 führt die Alfred-Delp-Realschule in Niederkassel das Berufswahlsiegel als zertifiziertes Gütesiegel. Das Gütesiegel zeichnet die Schule als besonders berufs- und ausbildungsfreundliche Schule aus. Es dokumentiert vor allem Kriterien, die über das normale und übliche schulische Angebot im Bereich der Studien- und Berufsorientierung hinaus geht. Im Rahmen der Rezertifizierung des Gütesiegels im 5-jahres Rhythmus, wurde in den Jahren 2016 und 2021 unsere Schule weiterhin mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet.
Berufsorientierung versteht sich als ein steter Prozess, in dem es gilt, die Interessen, Neigungen und Fähigkeiten der Schüler/innen mit den sich wechselnden Möglichkeiten, Bedürfnissen und Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt in Einklang zu bringen. Das Entwickeln einer eigenen beruflichen Perspektive verlangt von den Schüler/innen neben den Kenntnissen der Bildungs- und Ausbildungswege vor allem Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, die es gilt in den Mittelpunkt der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Arbeit zu rücken. Im Sinne einer ganzheitlichen und individuellen Förderung ist das Entwickeln und Stärken der eigenen sozialen und personalen Kompetenzen, die in der heutigen Lebens- und Berufswelt unerlässlich sind, Ziel einer selbstkompetenzfördernden Berufsorientierung
Die Alfred-Delp-Realschule ist in regionalen und überregionalen Netzwerken eingebunden und nutzt verschiedene Lernpartnerschaften und Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen, die es ermöglichen, zum einen regelmäßig Betriebsbesichtigungen vorzunehmen, zum anderen aber auch außerschulische Experten in den Unterricht einzuladen, um über berufsrelevante Themen zu informieren und die Berufswelt in der Schule abzubilden.
Darüber hinaus nimmt die Schule seit 2015 an der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), anfangs aus Pilotschule, teil. Mit dem Landesvorhaben sind verbindliche Standardelemente entwickelt worden, die systematische Prozesse, beginnend ab der Jahrgangsstufe 8, steuern sollen.
Seit März 2025 ist unsere Schule Partnerschule im zdi-Netzwerk:MINT. Unsere Schule darf seit dem das Netzwerksiegel zdi-Netzwerk:MINT im Briefkopf führen.
Das Netzwerk und unsere Schule verfolgt die Zielsetzung, bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für MINT-Themen zu wecken und zu fördern, welche sich im Hinblick auf eine erfolgreiche berufliche Orientierung auswirken soll und damit der Nachwuchssicherung in MINT-Berufen Rechnung tragen soll. Zu den Leitelementen des MINT-Konzeptes, welches auf Nachhaltigkeit angelegt ist, gehören an unserer Schule die Vermittlung von fachlicher Expertise im Bereich der industriellen Programmierung (Ziel: Programmierung von Industrierobotoren)
Durch die Gesamtkonzeption der Schule, sollen die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt: „Der erhebliche Aufwand, der damit verbunden ist, jungen Menschen eine klarere Orientierung zu geben, ist mehr als gerechtfertigt. „Es lohnt sich für die einzelnen Schülerinnen und Schüler und es lohnt sich für die Gesellschaft, wenn die individuellen Fähigkeiten analysieren werden, wenn gezielte Praktika in Betrieben angeboten werden und danach auch noch ausreichende und passende Anschlussmöglichkeiten für die spätere Berufsausbildung gefunden werden“
Das Konzept zur Berufswahlorientierung hat daher notwendigerweise einen hohen Anteil obligatorischer Bestandteile. Deshalb wurde an der
Alfred-Delp-Realschule ein für alle Schüler/innen auch ein verbindliches Schulcurriculum zur intensiven Berufswahlorientierung entwickelt.
Die Alfred-Delp-Realschule ist in regionalen und überregionalen Netzwerken eingebunden und nutzt verschiedene Lernpartnerschaften und Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen, die es ermöglichen, zum einen regelmäßig Betriebsbesichtigungen vorzunehmen, zum anderen aber auch außerschulische Experten in den Unterricht einzuladen, um über berufsrelevante Themen zu informieren und die Berufswelt in der Schule abzubilden.
Die Schule unterhält z.Zt. eine KURS-Partnerschaften (Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen) mit der und der Agentur für Arbeit (Siegburg).
Neben diesen zertifizierten Kooperationen bestehen Lernpartnerschaften mit den Firmen Evonik, Shell- Rheinland, der Bundeswehr, AOK Versicherung, dem paritätischen Freiwilligendienst ijgd, MK Group Troisdorf, LUX-Werft Mondorf, den Berufskollegs Troisdorf und Siegburg, freie Jugendhilfe Niederkassel und der Berufsförderung der Bauindustrie NRW, Pohl Verpackungen GmbH, Siegwerk AG, Rahm, Sanitätshaus, GaLa-Bau Gottfried Schumacher, Skills4life, Schornsteinfegerinnung Bonn, Roboverse, lyondellbasell, Flughafen AG Bonn-Rhein-Sieg, Ludwig-Erhard-Berufskolleg (BK), SEG Niederkassel (Siedlungs- und Entwicklungsgesellschaft Niederkassel, Westnetz GmbH, Eaton Industries GmbH, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, jump-in (Berufe live erleben).
Nicht nur die Vernetzung und Kooperationen mit außerschulischen Lernpartnern soll den nachhaltigen und tragfähigen Übergang von unseren Schülern*innen optimieren, sondern die Schule selbst schafft außerhalb des regulären Unterrichts Räume, innerhalb derer, Fähigkeiten und Interessen entdeckt und/oder gefördert werden. Unsere Alfred-Delp-Realschule bietet eine Vielzahl von AG´s an, die in die verschiedenen Berufsfelder hinein fallen. Es sind dazu aktuell aufzuzählen:
Als Berufswahlsiegel führende Schule haben wir auch unseren
„Schulsanitätsdienst“ mit in die Berufsorientierung integriert und bilden das Berufsfeld Gesundheit direkt innerhalb des Schullebens ab.
Eine weitere Vernetzung mit Beruf und Schule sind unsere „Sporthelfer“. Seit 2018 bildet unsere Schule „Sporthelfer“ aus. Ziele der Ausbildung sind u.a. die sportlichen Interessen der Jugendlichen aufzugreifen und ihnen gleichzeitig ein attraktives Bildungsangebot zu machen. Das bedeutet nicht nur Spaß sondern in hohem Maße Verantwortung und Engagement. Sporthelfer betreuen u.a Sport AGs der Klassen 5 selbstständig (der verantwortliche Lehrer ist in Rufnähe). Sporthelferinnen/Sporthelfer haben nachweislich bessere Chancen beim Start ins Berufsleben.
Durch die Gesamtkonzeption der Schule, sollen die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt werden. Der erhebliche Aufwand, der damit verbunden ist, jungen Menschen eine klarere Orientierung zu geben, ist mehr als gerechtfertigt. Es lohnt sich für die einzelnen Schülerinnen und Schüler und es lohnt sich für die Gesellschaft, wenn die individuellen Fähigkeiten analysiert werden, wenn gezielte Praktika in Betrieben angeboten werden und danach auch noch ausreichende und passende Anschlussmöglichkeiten für die spätere Berufsausbildung gefunden werden.
Unsere Schule genießt eine derartige Reputation bei den ortsansässigen Firmen und Betrieben, so dass schon eine große Anzahl von Ausbildungsverträgen durch die Vermittlung des Berufsorientierungsbüros der Schule in den letzten Jahren nachzuweisen sind.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine kompetente Berufswahlentscheidung ein ausreichendes Maß an (individuellen) Berufsinformationen und eine kompetente Entscheidungskompetenz voraus setzt. Um dieses zu erreichen gibt es ab Klasse 7 das Unterrichtsfach „Berufswahlvorbereitung“ kurz BWV. Dieses Fach wechselt sich in Klasse 7 mit dem Schulfach „Soziales Lernen“ ab.