Schule ohne Rassismus und mit Courage

Am 13.6. trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 in der Aula, um unsere Auszeichnung als Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage zu feiern. Unsere Paten, der Bürgermeister Herr Vehreschild und Herr Dax von der Lebenshilfe Haus im Tal, gratulierten zum Titel und stellten die Wichtigkeit des Projektes heraus. Als Schule, die das soziale Miteinander als Basis für den Lehr- und Lernerfolg ansieht, hat diese Auszeichnung eine besondere Bedeutung für die Alfred-Delp-Realschule. Die Durchführung von Projekten zu Themen wie Diskriminierung, Extremismus oder Rassismus, zu der sich unsere Schule durch die Auszeichnung verpflichtet, wird alle an Schule Beteiligten immer wieder aufs Neue und mit Nachhaltigkeit daran erinnern, wie wichtig diese Themen sind. So ist dieses Projekt ein weiteres Puzzleteil unserer in vielen verschiedenen Bereichen stattfindenden Arbeit an einem guten Schulklima und bringt uns in dem Wunsch, unsere Schule immer weiter zu einem Ort des Wohlfühlens zu machen, erheblich voran.

Wir bedanken uns bei Frau Gottschalck, die zusammen mit ihrem SOWI-Kurs Klasse 10 und Schülerinnen und Schülern unserer SV dieses Projekt initiiert hat und bei dem Kunst Kurs von Herrn Walber, der sich mit dem Thema auf künstlerische Art und Weise beschäftigt hat. Die dort entstandenen Kunstwerke werden ihren Platz im Schulgebäude haben und uns somit immer wieder darauf aufmerksam machen, wofür wir mit unserer Selbstverpflichtungserklärung einstehen.

INachdem unsere Schule im Mai 2018 das Schulsiegel" Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" erhalten hat, arbeiten wir nun gezielt daran, diese für ein friedliches und menschenwürdiges Miteinander so wichtige Haltung in unser Schulprogramm einzugliedern. Um nachhaltig arbeiten zu können, haben wir Ende November 2018 einen Theaterworkshop für Schüler*innen der Klassen 8 und 9 angeboten, aus dem nun Schüler*innen in eine Peerausbildung gehen. Diese Schüler*innen werden in der Anti-Diskriminierungsarbeit geschult und werden nach abgeschlossener Ausbildung schulintern selber Peers ausbilden.Themen wie der Umgang mit Rassismus und Diskriminierung werden auch weiterhin im Unterricht, insbesondere in den Fächern Religion und Praktische Philosophie, behandelt. Ebenso geplant ist eine Kooperation mit der evangelischen Kirche, Pastor Eidmann und Frau Schäfer. Hier soll ab September 2019 einmal pro Jahr ein Projekt für interessierte evangelische nicht konfessionelle Schüler*innen in diesem Themenbereich angeboten werden.

 

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© Schulze