Arbeiten von Schüler*innen

Projekt Pink gegen Rassismus März 2021

Das Märchen der Mondhexe 

Es war einmal ein König und eine Mondhexe. Sie waren unzertrennlich. Sie hatte gegen das Gesetz der Mondhexen und Menschen gebrochen, denn die Mondhexen und Menschen konnten sich nicht leiden. Deswegen hatten sie heimlich eine Tochter namens Fiona bekommen. Sie war halb Mensch und halb Hexe.

Die Mondhexe Daiana und der König Karl hatten es schwierig, bevor es jemand erfuhr. Doch es war zu spät: Der böse Zauberer, der den Ring der Unsterblichkeit bewachte, wusste von der kleinen Prinzessin. Er hatte die Mondhexe verbannt. Sie durfte nie wieder zur Erde zurückkehren. Der Vater hatte seine Tochter genommen und durfte nur auf der Erde leben.

Eines Tages war der sechzehnte Geburtstag der Prinzessin. Sie durfte sich etwas wünschen: Ihr einziger Wunsch war zu ihrer Mutter zu gehen. Ihr Vater sagte: „Es geht nur mit dem Ring, der die beiden Welten vereint!“. Daraufhin fragte seine Tochter: „Wo findet man ihn?“ Der Vater meinte, dass man ihn auf dem Mond beim bösen Zauberer findet, der den Ring bewacht.

Nun wartete sie auf die tiefste Nacht. Als es soweit war, weckte sie ihren Vater. Er weigerte sich mit ihr zu gehen. Deswegen holte sie ihren Vater aus dem Bett, trug ihn auf den Schultern und lief durch den Wald in den Schuppen. Dort schnappte sie ihren Besen und setzte sich darauf. Hinter ihr saß ihr Vater, und sie flogen los.

Auf dem Mond angekommen schlichen sie sich in den Palast ein. Doch packte plötzlich jemand den König hinter den Rücken an. Sie drehten sich um: Der böse Zauberer stand vor ihnen. An seinem Finger war der Ring der Unsterblichkeit, der die beiden Welten vereinte. Die Prinzessin schnappte sich den Ring, rannte hinaus und rief: „Ring der Kräfte des Mondes, vereine die Welten!“ Da erschien eine Brücke zwischen der Erde und dem Mond. Jeder starrte die  Prinzessin an. Die Mondhexe rannten mit dem König hinaus und sprach: „Mein Kind, du bist da! Du hast die Brücke des Friedens geöffnet!“

Der böse Zauberer kam ins Gefängnis und wurde nie wieder gesehen. Sie aber feierten eine Willkommensparty.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

(erstes Märchen von Hanae El Makaoui, Klasse 5b)

 

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